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Jochen Blöcher

Jeder Mensch ist die Summe seiner Rollen und jede fülle ich mit Leidenschaft verantwortungsbewusst aus. Sei es als Ehemann, Vater, Sohn, Bruder oder Chef – mein Gegenüber kann sich auf mich verlassen.

Ich brauche Herausforderungen!

Fluch oder Segen? Ich brauche Herausforderungen. Das ist mein Naturell. Ich packe an, übernehme Verantwortung und sitze nicht aus. Unterstützt wird dies durch meinen Dickkopf. Wenn mir jemand sagt, dass etwas nicht geht, versuche ich zu verstehen, warum es nicht gehen sollte – das löst bei mir häufig eine Art von Trotz aus, der mich dazu bringt, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Zumindest dann, wenn ich persönlich einen Sinn in einer Sache sehe.

Hätte ich immer auf die bremsenden, aber oft gutgemeinten Stimmen meines Umfelds gehört, wäre ich vermutlich als studierter Mechatroniker in einem Unternehmen angestellt und würde Zähnchen für Zähnchen eines Zahnrades zeichnen. Ich bin meinen Weg gegangen. Er war teilweise steinig, einmal sogar kaum auszuhalten, aber insgesamt genau der Richtige – für mich und meine Gefährten.

Mein Verständnis von Unternehmer sein!

Ich sehe es als meine Verantwortung danach zu schauen, dass meine Mitarbeitenden ein vernünftiges Verhältnis aus Arbeit und Beruf leben, welches nicht kippt. Viele Menschen befinden sich in einem Hamsterrad aus Familie, Beruf und eigenen Bedürfnissen aus welchem man nur schwer aus eigener Kraft herauskommt. Deshalb lege ich sehr großen Wert darauf zu verstehen, was die Mitarbeitenden antreibt und ob sie Schwierigkeiten im privaten Umfeld haben. In den Grenzen natürlich, in denen jeder darüber sprechen möchte. Zu verstehen, wie sie ticken, weil letztlich, wenn sie auf der Arbeit sind, sie genauso Mensch sind wie zu Hause. Sie bringen ihre Probleme, die privat bestehen, genauso mit in die Firma, wie sie die Probleme, die sie bei uns haben, mit nach Hause nehmen.

Ehrenamt ist Ehrensache!

Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten begleiten mich bis heute. Seit ich denken kann, war ich in der freiwilligen Feuerwehr tätig. Seit sich das aus Zeitgründen nicht mehr realisieren ließ, fokussiere ich mich auf mein Ehrenamt bei der DLRG, sowohl im Rettungsdienst als auch vorzugsweise im Bereich Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung. Das ist etwas, was mir unheimlich Spaß macht. Wissen zu vermitteln und dann zu sehen, wie mein Gegenüber mit dem Wissen arbeitet, erfüllt mich mit Freude. Ein bisschen dieser väterlich- oder opa-artige Ansatz, Wissen zu geben, damit sie eigene gravierende Erfahrungen nicht machen müssen.