Schnee, Glätte und Arbeitswege: Wie Unternehmen Risiken bei Winterwetter wirksam begegnen können

„Das Wetter legt Deutschland lahm“ – so lauten derzeit viele Schlagzeilen, insbesondere am gestrigen Montag. Das Tief Leonie sorgt aktuell für Schnee, Glätte und erhebliche Verkehrsbehinderungen in weiten Teilen Deutschlands. Dichter Schneefall, glatte Fahrbahnen und rutschige Gehwege wirken sich dabei nicht nur auf den Verkehr aus, sondern beeinflussen auch den betrieblichen Alltag spürbar. Für Unternehmen bedeutet das: Je unvorhersehbarer die Witterungs- und Straßenverhältnisse, desto höher ist das Risiko von Wege- und Arbeitsunfällen. Umso wichtiger ist es, sich strukturiert mit diesen Gefährdungen auseinanderzusetzen.

Erhöhtes Unfallrisiko bei winterlichen Wetterlagen

Schnee und Glätte erhöhen insbesondere das Risiko von Stürzen, Verkehrsunfällen und Verzögerungen auf dem Arbeitsweg. Diese Gefährdungen betreffen nicht nur Außendienst oder Logistik, sondern grundsätzlich alle Beschäftigten, die sich bei winterlichen Bedingungen im öffentlichen Raum oder auf dem Betriebsgelände bewegen.

In der Praxis haben sich bei solchen Wetterlagen verschiedene Maßnahmen als wirksam erwiesen.

Sicher unterwegs: Prävention beginnt auf dem Arbeitsweg

Ein sicherer Arbeitsweg beginnt mit dem bewussten Umgang mit Schnee und Glätte. Dazu zählen reflektierende Kleidung auf dem Fahrrad, rutschfestes und geeignetes Schuhwerk zu Fuß sowie ein vollständig freigeräumtes Fahrzeug mit Winterreifen. Ein vorausschauendes Fahr- und Bewegungsverhalten trägt maßgeblich dazu bei, Stürze und Unfälle zu vermeiden.

Effektive Kommunikation als zentraler Präventionsfaktor

Ebenso entscheidend ist eine funktionierende interne Kommunikation. Frühzeitige Warnhinweise, transparente Sicherheitsinformationen, klare Erwartungen und eine offene Austauschkultur helfen Mitarbeitenden, auch kurzfristig auf veränderte Bedingungen zu reagieren und informierte Entscheidungen zu treffen.

Winterliche Risiken systematisch in der Gefährdungsbeurteilung erfassen

Witterungsbedingte Gefährdungen sollten fester Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung sein. Dabei stellen sich unter anderem folgende Fragen:

  • Welche Tätigkeiten sind bei z. B. Glätte besonders risikobehaftet?
  • Durch welche Maßnahmen lassen sich Stolper- oder Verkehrsunfälle reduzieren?
  • Werden wetterbedingte Gefährdungen regelmäßig überprüft und angepasst?
  • Und sind Mitarbeitende für solche Situationen ausreichend unterwiesen?

Eine strukturierte Betrachtung dieser Punkte schafft Transparenz und Handlungssicherheit.

Klare Notfall- und Meldeprozesse für den Ernstfall

Kommt es trotz aller Präventionsmaßnahmen zu einem Zwischenfall, sind klar definierte Notfall- und Meldeprozesse entscheidend. Schnelle Meldungen, eine lückenlose Dokumentation und eine transparente Auswertung sorgen dafür, dass aus einem einzelnen Ereignis kein Folgerisiko entsteht und wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft gewonnen werden.

Flexibilität als wirksame Schutzmaßnahme

Wenn der Arbeitsweg bei extremen Wetterlagen zur echten Herausforderung wird, können auch flexible Arbeitszeiten oder mobiles Arbeiten einen wichtigen Beitrag zur Unfallvermeidung leisten. Solche organisatorischen Maßnahmen helfen dabei, gefährliche Wegzeiten zu entschärfen und die Sicherheit der Beschäftigten zu erhöhen.

Sicherheit bei jedem Wetter systematisch gestalten

Unsere Erfahrung zeigt: Wer Risiken frühzeitig antizipiert und Sicherheitsprozesse digital unterstützt, reduziert Unfallrisiken, minimiert Ausfallzeiten und stärkt die Sicherheit aller Beteiligten nachhaltig.

Mit unserer HSE-Management Software eplas lassen sich Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen und Meldesysteme zentral, strukturiert und übersichtlich auf einer Plattform abbilden, damit Sicherheit – unabhängig vom Wetter – nicht dem Zufall überlassen wird.



Mit eplas® erhalten Sie eine Software-Lösung für Arbeitssicherheit und Personalmanagement

Von der Wissensvermittlung mit Blended Learning, dem Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen über die Erfassung und das Management von Gefahrstoffen, Anlagen und Betriebsmitteln unterstützt eplas Sie bei der täglichen Arbeit – einfach, intuitiv und zuverlässig. Mit eplas nutzen Sie eine Software, deren Prozesse den Anforderungen der Arbeitsschutznorm ISO 45001 vollkommen entsprechen.