Mit OKR zu mehr Fokus, Klarheit und Eigenverantwortung

Worauf kommt es gerade wirklich an? Klingt nach einer einfachen Frage, ist im Unternehmensalltag aber oft erstaunlich schwer zu beantworten. Um mehr Fokus zu schaffen, Orientierung zu geben und gleichzeitig genug Flexibilität für gemeinsame Verantwortung zu lassen, haben wir uns damit beschäftigt, wie wir Organisation zeitgemäß weiterentwickeln können. Mit OKR haben wir einen Ansatz gefunden, der Fokus, Klarheit in den Prioritäten, wirksame Zusammenarbeit und mehr Eigenverantwortung auf für uns passende Weise verbindet.

Fokus schaffen und Wirkung entfalten: Was OKR für uns so überzeugend macht

OKR steht für „Objectives and Key Results“. Hinter der Methode verbirgt sich ein agiler Ansatz, der neben der Formulierung von Zielen vor allem ihre wirksame Übersetzung in den Arbeitsalltag in den Vordergrund stellt. Ein Objective beschreibt dabei ein qualitatives, motivierendes Zielbild. Die Key Results machen als Hebel messbar, woran Fortschritt und Zielerreichung konkret erkennbar sind. Das mag wie ein simples, weiteres Managementinstrument wirken, entfaltet in der Praxis erfahrungsgemäß allerdings eine deutlich größere Wirkung. Warum? OKR zwingt dazu, sich mit den wirklich relevanten Themen auseinanderzusetzen. Es macht sichtbar, was Priorität hat, worauf Energie gebündelt werden soll und welchen Beitrag einzelne Teams zum großen Ganzen leisten.

Das ist das, was OKR für uns so interessant gemacht und uns schlussendlich überzeugt hat. Fehlende Motivation ist nämlich selten das Problem in Unternehmen. Meist hängt es an einer fehlenden Fokussierung. Es gibt viele tolle Ideen, zahlreiche Aufgaben und einen hohen Einsatz, doch trotzdem bleibt oft unklar, worauf es im Kern gerade wirklich ankommt. Die Methode hilft uns dabei, Komplexität zu reduzieren, ohne sie zu verleugnen. Sie schafft Orientierung, ohne starre Vorgaben zu machen. Und sie stärkt Eigenverantwortung, ohne gemeinsame Ziele aus dem Blick zu verlieren.

 

Wenn Methode Spaß macht, entsteht echte Bewegung

Ein Aspekt, der in der Diskussion über Organisationsentwicklung oft zu kurz kommt, ist die Energie, die eine Methode auslösen kann. Nicht jede Strukturveränderung motiviert automatisch. Nicht jedes neue Steuerungsinstrument wird im Alltag als hilfreich erlebt. Doch schon während der ersten OKR-Zyklen haben wir gemerkt, welches Potenzial für uns in der Methode steckt. Sie hat bei uns Gespräche angestoßen, die im Alltag oft zu kurz kommen: Was wollen wir eigentlich wirklich erreichen, woran erkennen wir Fortschritt und was hat gerade bewusst Priorität? Dadurch ist unsere Zusammenarbeit klarer und bewusster geworden, auch außerhalb der OKR-Projekte. Ziele sind für uns verständlicher, Abhängigkeiten früher sichtbar und Entscheidungen besser einzuordnen. Besonders wertvoll erleben wir die Transparenz, die OKR schafft, weil sie den Beitrag einzelner Themen zum großen Ganzen sichtbarer macht. So sorgt die Methode bei uns für mehr Fokus, mehr Eigenverantwortung und bessere Abstimmung über Bereiche hinweg. Es ist deutlich spürbar, dass sich etwas bewegt.

 

OKR-Know-how im Unternehmen verankern: unsere eigenen OKR-Coaches

Nachdem wir in den ersten beiden OKR-Zyklen externe Begleitung hatten, war für uns ein wichtiger nächster Schritt der Ausbau der internen Kompetenz. Um das notwendige Know-how dauerhaft im Unternehmen zu verankern, haben sich zwei unserer Mitarbeitenden bei HelloAgile® zu zertifizierten OKR-Coaches ausbilden lassen. Für uns bedeutet das weit mehr als eine zusätzliche Rolle im Organigramm. Thomas und Kimberly, unsere neuen internen OKR-Coaches, kennen unsere Kultur, unsere Entscheidungswege und auch die Stellen, an denen Veränderung im Alltag wirklich herausfordernd wird. Genau deshalb können sie OKR besonders gut methodisch begleiten und vor allem so übersetzen, dass es für unsere Teams konkret, verständlich und anschlussfähig wird. Organisation weiterzudenken heißt für uns nämlich auch, eigenes Entwicklungswissen aufzubauen. Nachhaltige Veränderung entsteht aus unserer Sicht dann, wenn Menschen im Unternehmen die Methode mit unserer Realität verbinden und weitertragen.

 

Organisation weiterdenken wird dann wirksam, wenn es konkret wird

Unsere ersten Erfahrungen mit der neuen Methode sind positiv, die Energie ist spürbar und mit dem Aufbau der internen OKR-Kompetenz schaffen wir die Grundlage dafür, dass diese Entwicklung nachhaltig weitergehen kann. Wir sind gespannt, welche Objectives und Key Results uns in Zukunft noch erwarten. Für uns zeigt sich schon jetzt: Wer Zielarbeit, Führung und Zusammenarbeit in der eigenen Organisation wirksamer gestalten möchte, sollte den Mut haben, neue Wege zu denken und auszuprobieren.

Ein Interview mit Kimberley über ihre Ausbildung zum OKR-Coach folgt demnächst auf unserem Blog.



Mit eplas® erhalten Sie eine Software-Lösung für Arbeitssicherheit und Personalmanagement

Von der Wissensvermittlung mit Blended Learning, dem Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen über die Erfassung und das Management von Gefahrstoffen, Anlagen und Betriebsmitteln unterstützt eplas Sie bei der täglichen Arbeit – einfach, intuitiv und zuverlässig. Mit eplas nutzen Sie eine Software, deren Prozesse den Anforderungen der Arbeitsschutznorm ISO 45001 vollkommen entsprechen.