Gefahrstoffmanagement an mehreren Standorten: mit eplas® zentral steuern, lokal sicher handeln

Ein Unternehmen, fünf Standorte und fünf verschiedene Wahrheiten über dieselben Gefahrstoffe? Klingt zunächst überspitzt, kann im Alltag jedoch schnell entstehen. An jedem Werk gibt es Verantwortliche, eigene Arbeitsbereiche, unterschiedliche Verwendungen und lokale Besonderheiten. Gleichzeitig brauchen Verantwortliche einen verlässlichen Überblick: Welche Gefahrstoffe werden wo eingesetzt? Sind die erforderlichen Informationen aktuell? Welche Freigaben gelten? Und lässt sich im Fall eines Audits nachvollziehbar zeigen, wie das Gefahrstoffmanagement organisiert ist?

Die Herausforderung liegt zum einen darin, Gefahrstoffe sicher zu handhaben. Zum anderen geht es auch darum, Gefahrstoffmanagement standortübergreifend einheitlich zu steuern, ohne die Verantwortung vor Ort aus der Hand zu nehmen. Unsere HSE-Management Software eplas unterstützt dabei, alle relevanten Gefahrstoffinformationen zentral zusammenzuführen und zugleich standortbezogen sowie entsprechend der jeweiligen Verantwortlichkeiten verfügbar zu machen.

Zentrale Standards im Gefahrstoffmanagement schaffen Orientierung

Mit einheitlichem Gefahrstoffmanagement meinen wir jedoch nicht, dass jeder Standort exakt gleich arbeiten muss. Produktionsverfahren, Tätigkeiten, Mengen, Lagerbedingungen oder organisatorische Zuständigkeiten können sich erheblich unterscheiden. Was jedoch einheitlich sein sollte, ist der Rahmen: Welche Informationen werden zu einem Gefahrstoff benötigt? Wie erfolgt eine Freigabe? Wo werden Sicherheitsdatenblätter hinterlegt? Wie werden Gefährdungsbeurteilungen dokumentiert? Welche Zuständigkeiten und Prüfschritte gelten?

Solche zentralen Standards schaffen eine gemeinsame Grundlage. Die praktische Umsetzung bleibt dort, wo das notwendige Wissen vorhanden ist: im jeweiligen Werk, Bereich oder bei der konkreten Tätigkeit. Damit entsteht ein wichtiger Ausgleich zwischen zentraler Steuerung und lokaler Verantwortung.

 

Eine zentrale Datenbasis verbindet Werke und Verantwortliche

Der größte Vorteil dieses Ansatzes zeigt sich, wenn alle Beteiligten auf dieselbe Datenbasis zugreifen können. Statt Informationen an unterschiedlichen Stellen zusammenführen zu müssen, stehen Gefahrstoffdaten, Sicherheitsdatenblätter, Gefährdungsbeurteilungen, Verwendungen und Freigaben in einem gemeinsamen System zur Verfügung.

Eine gemeinsame Datenbasis schafft die Voraussetzung für standortübergreifende Transparenz. Mit eplas lassen sich die eingesetzten Gefahrstoffe und ihre Verwendungen zentral erfassen und gezielt auswerten. Das zentrale Gefahrstoffverzeichnis ermöglicht dabei sowohl für Führungskräfte im eigenen Verantwortungsbereich als auch für zentral verantwortliche Personen auf Ebene einzelner Bereiche, Werke oder des gesamten Unternehmens einen umfassenden Überblick. Es entsteht eine einheitliche Informationsgrundlage, die unterschiedliche Verantwortlichkeiten berücksichtigt und gleichzeitig den standortübergreifenden Überblick erleichtert.

Das erleichtert auch die Beantwortung standortübergreifender Fragen: Wird ein bestimmter Stoff in mehreren Werken eingesetzt? Gibt es unterschiedliche Verwendungen? Wo liegen aktuelle Sicherheitsdatenblätter vor? Welche Gefährdungsbeurteilungen oder Freigaben gehören dazu? Aus vielen lokalen Informationen entsteht so ein gemeinsames Gesamtbild.

 

So viel Zentralität wie nötig, so viel lokale Sicht wie sinnvoll

Zentrale Transparenz bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jede Person alle Informationen sehen oder bearbeiten muss. In einem standortübergreifenden Gefahrstoffmanagement sind klare Rollen und Berechtigungen besonders wichtig. Ein Werk benötigt beispielsweise detaillierte Informationen zu den eigenen Arbeitsbereichen und Verwendungen. Zentral verantwortliche HSE-Funktionen benötigen dagegen möglicherweise den Überblick über mehrere Werke. Führungskräfte wiederum interessieren vor allem die Gefahrstoffe und Aufgaben innerhalb ihres Verantwortungsbereichs.

Unsere HSE-Management Software eplas ist darauf ausgelegt, relevante Informationen zentral zu verwalten und den Beteiligten rollen- beziehungsweise rechtegesteuert zur Verfügung zu stellen. Unterschiedliche Arbeits- und Informationsansichten können damit die jeweilige Organisationsstruktur berücksichtigen. Das unterstützt einen gemeinsamen Standard, ohne die Übersicht für die einzelnen Nutzenden unnötig komplex zu machen.

 

Standortübergreifende Transparenz erleichtert Auswertungen, Audits und Compliance

Spätestens wenn Informationen nicht nur lokal benötigt werden, sondern für Managemententscheidungen, interne Audits oder Compliance-Nachweise zusammengeführt werden sollen, zeigt sich der Mehrwert einer gemeinsamen Datenstruktur. Eine zentrale Datenbasis kann beispielsweise sichtbar machen:

  • welche Gefahrstoffe in welchen Werken und Bereichen eingesetzt werden,
  • wo Gefährdungsbeurteilungen oder Dokumente überprüft werden sollten,
  • welche Freigaben und Verwendungen hinterlegt sind,
  • welche Informationen für Auswertungen und Reports benötigt werden.

eplas verbindet das zentrale Gefahrstoffverzeichnis dabei unter anderem mit Gefährdungsbeurteilungen, Sicherheitsdatenblättern sowie Auswertungs- und Reportingmöglichkeiten. Für zentral Verantwortliche entsteht damit eine bessere Grundlage, um Entwicklungen und Handlungsbedarf unternehmensweit zu erkennen. Gleichzeitig können die Standorte weiterhin mit den Informationen arbeiten, die für ihre konkreten Aufgaben relevant sind.

 

Einheitliches Gefahrstoffmanagement wird zur Managementaufgabe

Mit zunehmender Unternehmensgröße steigt neben der Zahl der Gefahrstoffe auch die Zahl der Beteiligten, Prozesse, Standorte und Informationswege. In der Praxis braucht es deshalb beides: zentrale Standards und Transparenz sowie klare Verantwortlichkeiten und Handlungsmöglichkeiten vor Ort. Eine gemeinsame digitale Datenbasis kann diese Ebenen miteinander verbinden. 

Aus vielen einzelnen Prozessen wird dadurch ein transparentes Gesamtsystem und aus Gefahrstoffmanagement ein Thema, das sich sicher umsetzen und gezielt steuern lässt.

 

Wie transparent ist Ihr Gefahrstoffmanagement über alle Standorte hinweg?

Sie möchten sehen, wie sich Gefahrstoffe, Sicherheitsdatenblätter, Gefährdungsbeurteilungen, Freigaben und standortbezogene Verantwortlichkeiten mit eplas zentral zusammenführen lassen? Fordern Sie eine unverbindliche Demo an und lernen Sie anhand Ihrer eigenen Organisationsstruktur kennen, wie ein standortübergreifendes Gefahrstoffmanagement in eplas abgebildet werden kann.

 


Mit eplas® erhalten Sie eine Software-Lösung für Arbeitssicherheit und Personalmanagement

Von der Wissensvermittlung mit Blended Learning, dem Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen über die Erfassung und das Management von Gefahrstoffen, Anlagen und Betriebsmitteln unterstützt eplas Sie bei der täglichen Arbeit – einfach, intuitiv und zuverlässig. Mit eplas nutzen Sie eine Software, deren Prozesse den Anforderungen der Arbeitsschutznorm ISO 45001 vollkommen entsprechen.