Budgetplanung 2027: Welche HSE-Prozesse auf die Digitalisierungsagenda sollten

Der teuerste Posten im Arbeitsschutz steht in vielen Budgets gar nicht drin: die Zeit, die Mitarbeitende mit Listenpflege, Terminkoordination, Nachverfolgung und Dokumentensuche verbringen. Drei bis vier Monate vor Beginn des neuen Kalenderjahres startet in vielen Unternehmen die Budgetplanung. Damit ist jetzt der richtige Zeitpunkt, auch die Digitalisierung von HSE- und Arbeitsschutz-Prozessen für 2027 auf die Agenda zu setzen.

Dabei muss es nicht gleich um ein groß angelegtes Digitalisierungsprojekt gehen. Viel interessanter ist zunächst eine einfache Frage: Wo entsteht heute regelmäßig hoher Verwaltungsaufwand, der im Tagesgeschäft kaum noch auffällt, jedoch vermeidbar ist?

HSE-Digitalisierung: Der ROI steckt häufig in der Arbeitszeit

Wenn über den Return on Investment einer HSE-Software gesprochen wird, stehen häufig direkte Kosten im Mittelpunkt. Ein wesentlicher Faktor wird dabei leicht übersehen: die Arbeitszeit der beteiligten Mitarbeitenden. Gefährdungsbeurteilungen werden aktualisiert, Excel-Listen gepflegt, offene Maßnahmen nachgehalten, Prüffristen kontrolliert, Einladungen verschickt, Nachweise abgelegt und für Audits oder Begehungen wieder zusammengesucht. Jeder einzelne Schritt erscheint überschaubar. Über Wochen, Monate, mehrere Standorte und viele Beschäftigte hinweg summiert sich der Aufwand jedoch.

Für die Budgetplanung 2027 lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf Prozesse wie Unterweisungsmanagement, Gefährdungsbeurteilungen, Maßnahmenmanagement, Prüfungen und Begehungen sowie Gefahrstoffmanagement. Insbesondere dort entstehen regelmäßig wiederkehrende Aufgaben, bei denen digitale HSE-Prozesse entlasten können.

 

Digitale Unterweisungen: Nicht nur die Schulungszeit zählt

Besonders sichtbar wird der organisatorische Aufwand bei Schulungen und Unterweisungen. Bei Präsenzterminen geht es schließlich nicht nur um die eigentliche Schulung. Termine müssen koordiniert, Teilnehmende eingeladen, Räume reserviert und gegebenenfalls externe Anbieter oder Referierende gebucht werden. Hinzu kommen Ersatztermine, Nachweise und die Frage, wer eine notwendige Unterweisung noch nicht absolviert hat.

Digitale Formate können diese Abläufe sinnvoll ergänzen. Mit dem Schulungs- und Unterweisungsmanagement unserer HSE-Management Software eplas lassen sich beispielsweise E-Learning und Präsenztermine im Sinne von Blended Learning kombinieren. Zuweisungen, Termine, Erinnerungen und Dokumentation können dabei zentral organisiert werden. Das Ziel ist nicht, jede Präsenzschulung zu ersetzen. Entscheidend ist vielmehr, für unterschiedliche Inhalte das jeweils passende Format nutzen und den organisatorischen Aufwand reduzieren zu können.

 

Maßnahmenmanagement: Der Prozess hinter fast allen HSE-Prozessen

Ein Bereich wird bei Digitalisierungsprojekten häufig erst auf den zweiten Blick interessant: das Maßnahmenmanagement im Arbeitsschutz. Dabei entstehen Maßnahmen nahezu überall. Aus einer Gefährdungsbeurteilung kann Handlungsbedarf entstehen. Bei einer Begehung wird eine Abweichung festgestellt. Ein Audit führt zu einer Aufgabe. Eine Prüfung ergibt einen Mangel. Werden diese Maßnahmen anschließend über verschiedene Excel-Dateien, E-Mails oder persönliche Aufgabenlisten verteilt, beginnt die eigentliche Arbeit häufig erst: Wer ist verantwortlich? Welche Frist gilt? Was ist bereits erledigt? Wurde die Wirksamkeit überprüft?

Im Maßnahmenmanagement von eplas können Maßnahmen zentral dokumentiert, mit Zuständigkeiten und Fristen versehen und nachverfolgt werden. Auch Feststellungen aus Prüfungen oder Begehungen lassen sich in die weitere Bearbeitung überführen. Gerade die Verbindung der einzelnen Prozesse schafft dabei einen wichtigen Mehrwert: Informationen müssen nicht immer wieder neu übertragen oder an verschiedenen Stellen gesucht werden.

 

Arbeitsschutz digitalisieren, ja – aber nicht alles auf einmal

Ein häufiges Argument gegen die Aufnahme einer HSE-Software in die Budgetplanung lautet: „Wir müssten dafür erst alle Prozesse digitalisieren und eine Software für alles ist zu teuer.“ Das ist nicht zwingend notwendig. Unsere HSE-Management Software eplas ist bewusst modular aufgebaut. Unternehmen können einzelne Module oder eine individuell passende Kombination einsetzen und den Umfang später bei Bedarf erweitern. Dadurch kann der Einstieg da erfolgen, wo aktuell der größte Handlungsbedarf besteht.

Das macht es möglich, HSE-Digitalisierung schrittweise zu planen, Erfahrungen zu sammeln und weitere Prozesse bei Bedarf einzubeziehen.

 

Budgetplanung 2027: Erst die Stunden zählen, dann über Software sprechen

Wer prüfen möchte, ob sich HSE-Digitalisierung für das eigene Unternehmen rechnet, kann mit einer einfachen Bestandsaufnahme beginnen: Wie viele Arbeitsstunden fließen heute jeden Monat in Listenpflege, Fristenkontrolle, Terminorganisation, Nachverfolgung, Dokumentensuche und Reporting? Und wie verändert sich diese Zahl, wenn mehrere Abteilungen, Standorte oder Werke beteiligt sind?

Digitalisierung im Arbeitsschutz kann zunächst dort ansetzen, wo wiederkehrende administrative Aufgaben einfacher, transparenter und besser miteinander verknüpft werden können.

 

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Von der Wissensvermittlung mit Blended Learning, dem Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen über die Erfassung und das Management von Gefahrstoffen, Anlagen und Betriebsmitteln unterstützt eplas Sie bei der täglichen Arbeit – einfach, intuitiv und zuverlässig. Mit eplas nutzen Sie eine Software, deren Prozesse den Anforderungen der Arbeitsschutznorm ISO 45001 vollkommen entsprechen.