Modul
Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
BEM strukturiert und nachvollziehbar digital gestalten
Krankheitstage und damit verbundene Personalausfälle sind für viele Unternehmen eine stetige Herausforderung. Gleichzeitig besteht nach § 167 SGB IX die Verpflichtung, Beschäftigten ein Betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten, wenn diese innerhalb von zwölf Monaten länger als sechs Wochen (42 Kalendertage) ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig waren.
Mit dem eplas Modul „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ digitalisieren Sie Ihre BEM-Verfahren und steuern sie nach § 167 SGB IX strukturiert, nachvollziehbar und datenschutzbewusst. Das Ziel des BEM bleibt dabei klar: gemeinsam mit der betroffenen Person Möglichkeiten finden, Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, weiteren Ausfällen vorzubeugen und den Arbeitsplatz langfristig zu erhalten.
Mit unserem eplas® Modul effizient bleiben im BEM-Prozess
Für Unternehmen bedeutet der BEM-Prozess häufig einen hohen organisatorischen Aufwand: Fristen müssen eingehalten, Gespräche geplant, Beteiligte koordiniert, Maßnahmen dokumentiert und sensible Daten geschützt werden. Das eplas Modul „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ unterstützt Sie effizient über den gesamten BEM-Prozess hinweg. Es reduziert manuelle Abstimmungen, schafft klare Verantwortlichkeiten und hilft dabei, BEM-Fälle frühzeitig zu erkennen, strukturiert zu bearbeiten und sauber zu dokumentieren.
BEM-Fälle frühzeitig erkennen
und digital bearbeiten
Das Modul bildet den BEM-Prozess digital und übersichtlich von der Prüfung eines möglichen BEM-Falls über die Einladung und Gesprächsvorbereitung bis zur Maßnahmenplanung, Wirksamkeitskontrolle und abschließenden Dokumentation ab. Bei entsprechender Anbindung können Stamm- und Abwesenheitsdaten aus vorhandenen HR- oder ERP-Systemen übernommen werden. So lassen sich Mitarbeitende identifizieren, denen ein BEM angeboten werden sollte. Wird ein relevanter Fall erkannt, kann dieser automatisch im System angelegt und zur weiteren Bearbeitung bereitgestellt werden. Anschließend führt das Modul strukturiert durch alle relevanten Schritte.
BEM-Beauftragte behalten jederzeit den Überblick über laufende Verfahren, offene Aufgaben, Termine, Rückmeldungen und Fristen. Auch mehrere parallele BEM-Fälle lassen sich dadurch transparent und nachvollziehbar steuern.
BEM-Checklisten, Vorlagen und Berechtigungen zentral verwalten
Mit digitalen Checklisten unterstützt das Modul die Planung, Durchführung und Dokumentation des gesamten BEM-Verfahrens. Inhalte, Felder, Abläufe und Rollen können flexibel an Ihre internen Prozesse angepasst werden.
Im Modul können unter anderem abgebildet werden:
- Prüfung und Anlage eines BEM-Falls
- Einladungsschreiben, Erinnerungen und weitere Dokumentvorlagen
- Termin-, Aufgaben- und Maßnahmenplanung inkl. Erinnerungsfunktion
- Einbindung relevanter Rollen und Stellen
- Dokumentation der Entscheidung der betroffenen Person
- Erfassung umgesetzter Maßnahmen
- Abschlussblatt bzw. Report zum jeweiligen Fall
- Auswertungen über laufende und abgeschlossene Verfahren
Da im BEM besonders sensible personenbezogene Daten verarbeitet werden, unterstützt eplas mit einem rollenbasierten Berechtigungssystem. So werden Informationen nur den Personen angezeigt, die sie für ihre Aufgabe benötigen. BEM-Beauftragte, HR, Führungskräfte, Betriebsärztin oder -arzt, Vertrauenspersonen oder weitere Beteiligte können – jeweils mit passenden Zugriffsrechten – gezielt eingebunden werden.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Mit dem eplas Modul „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ reduzieren Sie manuellen Aufwand, schaffen klare Zuständigkeiten und erhöhen die Nachvollziehbarkeit Ihrer BEM-Verfahren. Eine strukturierte und vollständige Dokumentation unterstützt zudem dabei, Prozesslücken zu vermeiden und Risiken in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen zu reduzieren.
Sie profitieren von:
- einem strukturierten digitalen BEM-Prozess
- frühzeitiger Erkennung möglicher BEM-Fälle
- automatisierter Fallanlage bei vorhandener HR-Anbindung
- übersichtlicher Fristen-, Termin- und Aufgabensteuerung inkl. Erinnerungsfunktion
- rechtssicherer und nachvollziehbarer BEM-Dokumentation
- flexibel anpassbaren BEM-Checklisten und Formularen
- rollenbasiertem Zugriff auf sensible Informationen
- besserer Zusammenarbeit aller berechtigten Beteiligten
- zentraler Übersicht über Status und Maßnahmen
- besserer Unterstützung Ihrer BEM-Verantwortlichen
Machen Sie das Betriebliche Eingliederungsmanagement zu einem klar gesteuerten Prozess, der HR entlastet und Mitarbeitende bei der Rückkehr in den Arbeitsalltag unterstützt.
Lernen Sie das eplas Modul „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ kennen und vereinbaren Sie eine Demo.
Gute Gründe, uns zu vertrauen
Unsere Einhaltung der Standards für Arbeitsschutz, Qualität und Informationssicherheit wird regelmäßig durch unabhängige Zertifizierungen bestätigt.
Häufig gestellte Fragen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement
Ein digitaler BEM-Prozess reduziert manuelle Abstimmungen und bündelt Aufgaben, Termine, Fristen, Dokumente und Maßnahmen an einer zentralen Stelle. Dadurch können mögliche BEM-Fälle früher erkannt, Verantwortlichkeiten klar zugeordnet und laufende Verfahren transparenter bearbeitet werden. Gleichzeitig unterstützt eine strukturierte Dokumentation die Nachvollziehbarkeit des gesamten Prozesses.
Bei einer Anbindung an vorhandene HR- oder ERP-Systeme können Stamm- und Abwesenheitsdaten übernommen und anhand definierter Kriterien ausgewertet werden. Erreicht eine beschäftigte Person die relevante Abwesenheitsdauer, kann ein möglicher BEM-Fall erkannt und zur Bearbeitung bereitgestellt werden. Je nach Konfiguration ist auch eine automatische Fallanlage möglich.
Das Modul führt strukturiert durch die einzelnen Verfahrensschritte und stellt offene Aufgaben, Termine, Fristen, Rückmeldungen und Maßnahmen übersichtlich dar. Digitale Checklisten, Dokumentvorlagen und Erinnerungsfunktionen helfen dabei, auch mehrere parallele BEM-Fälle nachvollziehbar zu steuern.
Ja. Checklisten, Eingabefelder, Rollen, Verfahrensschritte und Dokumentvorlagen können an die betrieblichen Abläufe angepasst werden. Dadurch lässt sich das Modul sowohl für standardisierte Prozesse als auch für unternehmensspezifische BEM-Verfahren einsetzen.
Da im BEM besonders sensible personenbezogene Informationen verarbeitet werden, sollten nur ausdrücklich berechtigte Personen Zugriff auf die jeweils erforderlichen Daten erhalten. Das rollenbasierte Berechtigungssystem von eplas unterstützt eine differenzierte Vergabe von Lese- und Bearbeitungsrechten. So können beispielsweise BEM-Beauftragte, HR, Führungskräfte, Betriebsärztinnen und Betriebsärzte oder Vertrauenspersonen mit unterschiedlichen Berechtigungen eingebunden werden. Darüber hinaus ist das Informationssicherheitsmanagement der Jochen Blöcher GmbH nach ISO/IEC 27001 zertifiziert und wird regelmäßig extern geprüft, sodass Informationssicherheit von der Entwicklung über den Betrieb bis zum Support systematisch in den Prozessen verankert ist. Weitere Informationen finden Sie unter unseren Zertifizierungen und Nachweisen.
Eine Software kann dabei unterstützen, Verfahrensschritte vollständig und nachvollziehbar zu dokumentieren, Fristen einzuhalten und festgelegte Abläufe konsequent umzusetzen. Sie ersetzt jedoch keine rechtliche Prüfung des individuellen Falls und macht ein Verfahren nicht allein durch den Einsatz der Software automatisch rechtssicher. Ein fehlendes oder fehlerhaftes BEM führt zwar nicht automatisch zur Unwirksamkeit einer krankheitsbedingten Kündigung, kann für den Arbeitgeber in einem Kündigungsschutzverfahren jedoch zu erhöhten Anforderungen bei der Darlegung möglicher milderer Maßnahmen führen.
Dokumentiert werden können beispielsweise Anpassungen des Arbeitsplatzes, Änderungen von Aufgaben oder Arbeitszeiten, technische Hilfsmittel, Qualifizierungsmaßnahmen, eine stufenweise Wiedereingliederung oder die Einbindung interner und externer Fachstellen. Welche Maßnahme geeignet ist, wird immer individuell im BEM-Verfahren geprüft.
Das Modul ermöglicht eine zentrale Übersicht über laufende und abgeschlossene Verfahren, Bearbeitungsstände, Aufgaben, Termine und Maßnahmen. Dadurch können BEM-Verantwortliche den organisatorischen Prozess besser steuern und offene Schritte frühzeitig erkennen.
Das Modul eignet sich für Unternehmen und öffentliche Arbeitgeber, die BEM-Fälle strukturiert bearbeiten, sensible Informationen gezielt schützen und den manuellen Koordinationsaufwand reduzieren möchten. Besonders hilfreich ist eine digitale Lösung bei mehreren Standorten, einer größeren Zahl paralleler Verfahren oder unterschiedlichen beteiligten Rollen.
Sollten Sie weitere Fragen zum Modul oder eplas haben, stellen Sie diese gerne über das untenstehende Formular.
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